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EnjoyWorkCamp

Unkonferenz zu Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft

EnjoyWorkCamps sind Forschungslabor, Arbeitstreffen, Weiterbildung, Ideenbörse und Marktplatz für sinnvoll Wirtschaften. Wir thematisieren Geschäftsmodelle und Organisationsstrukturen, Produkte und Dienstleistungen. Wir bearbeiten unsere Fragen und Herausforderungen aus dem Tagesgeschäft.

Anstatt Rednern nur zu lauschen, lebt das EnjoyWorkCamp von kollegialer Beratung, miteinander Gestalten und dem Erfahrungsaustausch von Angesicht zu Angesicht in einem geschützten Rahmen.

Nächstes EnjoyWorkCamp: 2020 in Stuttgart (noch in Planung)

Steig ein

Foto: EnjoyWorkCamp - Unkonferenz zu Lebens- und Arbeitswelten mit Zukunft
EnjoyWork . Tilo Hensel & madiko

Du richtest Dein Leben und Arbeiten schon heute nach den Prinzipien von Humanismus und Aufklärung aus? Du suchst nach (echten) Alternativen, wie dies vor allem auch in Deiner Firma gelingen kann? Du bist bereit, Deine Glaubenssätze zur konventionellen Wirtschaft zu hinterfragen?

Dann bist Du bei uns richtig. Mit konstruktiver Skepsis, Durchhaltevermögen sowie Mut und Freude am Neuen gehen wir alle diesen Weg. Als TeilnehmerIn bist auch Du aufgerufen, Deine Fragen, Deine Themen, Deine Ideen als Diskussionsgrundlage, zum Austausch von Praxiswissen und zur weiteren Erforschung einzubringen.

Foto: EnjoyWorkCamp 2016 / T1 / Einführung
EnjoyWork . Tilo Hensel & madiko

BarCamp & OpenStage

Das EnjoyWorkCamp ist eine sich selbst organisierende Unkonferenz. Alle Teilnehmer setzen Akzente. Sie gestalten Programm & Themen und das, was auf der OpenStage passiert. Es erwarten Dich 2 Tage Inspiration, Weiterbildung und Netzwerken. Deine Expertise ist dabei genauso wertvoll wie Deine offenen Fragen und Neugier.

Anmelden und Mitgestalten

Es ist das aktive Mitwirken der TeilnehmerInnen, das zum Gelingen des EnjoyWorkCamps beiträgt. Ob Teamwork in Arbeitsgruppen, strategischer Dialog, Präsentation von Prototypen, Impulsvortrag mit Diskussion, Supervision oder eine kollegiale Beratung in kleiner Runde bei Tee & Kaffee – alles ist willkommen.

Gewinn & Nutzen

Mit dem EnjoyWorkCamp fördern wir den interdisziplinären Wissens- und Erfahrungsaustausch. Die Arbeit in kleinen Gruppen an den von den Teilnehmern aufgeworfenen Themen stellt einen hohen Praxisbezug her. So dient das EnjoyWorkCamp Deiner Weiterentwicklung und dem Deiner Firma, dem miteinander Gestalten und Forschen.

Im Nebel

Jede Jahreszeit hat ihre schönen Seiten. Der November bietet “Caspar David Friedrich”-Wetter und eine ganz besondere Form der Einsamkeit zu Zweit beim Gehspräch: Letzten Sonntag fuhren Sven und ich noch bei blauem Himmel mit imposanten Wolken von Stuttgart aus gen Süden. Genau genommen: in den Schönbuch. Dort war der Wald dann nebelverhangen. Die Sonne versuchte ihr Mögliches, kam dagegen allerdings nicht an. Ins Gespräch vertieft merkten wir davon jedoch wenig. Und irgendwie hat dieses Verwunschene ja auch etwas. Insofern passt das Gedicht von Hermann Hesse nicht so ganz. Und dann wieder doch. Zweisam einsam sozusagen und der Rest der Welt angenehm ausgeblendet.

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Veröffentlicht: 12.11.2019

Herbstwanderung im Stuttgarter Wildpark und am Pfaffensee

Blätterrascheln. Es riecht nach Herbst, nach Pilzen und dieser unverwechselbaren Mischung aus Laub und Moos. Ich starte meine Wanderung am Forsthaus II und bin froh, schnell die Autos hinter mir zu lassen. Das Bärensträßle zum Bärensee ist erwartungsgemäß dicht besiedelt. Den Sonntag nutzen viele Stuttgarter für Ausflüge mit Kind und Kegel. So wende ich mich nach links und wandere Richtung Wildgehege und Pfaffensee. Im Naturschutzgebiet im Stuttgarter Westen wird der Wald weitestgehend seinem Lauf übergeben, so finde ich mehrere umgestürzte Bäume. Ich genieße die Natur und halte die Schönheit des Herbstes in Fotos fest. Die Route ist sehr gut für WalkToTalk geeignet.

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Veröffentlicht: 27.10.2019

Wie erstelle ich Angebote, die meinem Wert entsprechen?

Dies ist eine zentrale Frage in unserer alltäglichen Arbeit. Sie hat mit Transparenz, mit Wertschätzung, mit Nutzen-Argumentation, mit Geisteshaltung und natürlich auch mit Messbarkeit zu tun. Der Wert bemisst sich also nicht nur nach objektiven, sondern auch nach subjektiven Kriterien. Er unterliegt Veränderungen, denn er ist abhängig vom Grad der Sinnkopplung der Beteiligten und vom Kontext, in dem er betrachtet wird. Wertverträge – Wertorientierte Angebote in fünf Schritten, eine pragmatische Anleitung für Wissensarbeiter und ihre Kunden für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.

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Veröffentlicht: 15.10.2019

Abendspaziergang im Rosensteinpark

Fauna-Flora-Habitat-Gebiet — Naturschutz inmitten der Großstadt. Der Rosensteinpark verbindet den Botanischen Garten “Wilhelma” mit dem Schlosspark Stuttgart. Angelegt wurde der Park 1824 bis 1840 im Auftrag von König Wilhelm I. Das Besondere: Größtenteils sind die historischen Wegeverläufe und Baumstandorte aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Die Fotos entstanden im heißen Juli. Die Futterwiesen sehen daher leider eher gelb denn grün aus. Da dieser Park einer der häufigsten Treffpunkte für WalkToTalk ist, habe ich dennoch versucht, die Stimmung vor Ort an einem ganz gewöhnlichen Abend einzufangen. // via WalkToTalk

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Veröffentlicht: 08.10.2019

EnjoyWork LeseLust: Management von Nichtwissen in Unternehmen

Mit dem stetig wachsenden Wissen in der Welt nimmt auch der Umfang dessen zu, was wir nicht wissen. Wer in der “Wissensgesellschaft” schnell, sicher und innovativ Entscheidungen treffen will, muss deshalb neue Fähigkeiten entwickeln, um mit Lücken im Faktenwissen umgehen zu können, aber auch mit den zunehmenden Ungewissheiten, denen Unternehmen und Organisationen täglich ausgesetzt sind. Dr. Andreas Zeuch versammelt in diesem Band die Stimmen von Wissenschaftlern, Unternehmensberatern und Managern aus Deutschland und den USA. Sie alle geben Auskunft, wie sie persönlich und Organisationen im Allgemeinen mit Nichtwissen umgehen.

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Veröffentlicht: 06.10.2019

Wert und Wirkung gesellschaftlicher Innovationen: Umsetzen in der Praxis

Die Interaktion mit der Welt als System aus Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft ist hoch komplex und mehrdeutig. Sie scheint sich vor unseren Augen ständig neu zusammenzusetzen, fragil und unberechenbar zu sein. Naturwissenschaften ermöglichen uns, Ursache-Wirkungs-Beziehungen herzustellen. Die Medizin baut auf nachweisbare Wirkung ihrer Maßnahmen, bevor sie allgemein zugelassen werden. Doch wie setzen wir dies für gesellschaftliche Innovationen um? Welche Handlungskompetenzen brauchen wir in unseren Firmen, damit systemisches Denken Teil der DNA der Organisation wird? Im 2. Teil meines Gesprächs mit Dr. Gorgi Krlev gehen wir den Fragen nach, wie genau das gelingen kann und unsere Firmen dafür sattelfest machen.

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Veröffentlicht: 18.09.2019

Wert und Wirkung gesellschaftlicher Innovationen: Grundlagen und Nutzen

Die Klimakrise ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Wir werden die Leidtragenden des Klimawandels sein. Die große Herausforderung ist dabei jedoch, dass es unendlich viele Stellschrauben gibt. Die Zahl der Menschen, die ihren Beitrag leisten wollen, steigt. Doch ist das, was wir tun, das Richtige? Ist es genug? Wie können wir das wissen? Sprich: Wie können wir die Wirkung gesellschaftlicher Innovationen valide, aber praktikabel messen? Ist die Welt nicht zu komplex, zu unvorhersehbar und ungewiss, um eine Wirkungsmessung insbesondere in sozialen Fragen sinnvoll umzusetzen? Oder gibt es vielleicht auch ganz andere Gründe, weswegen wir den Wert dessen, was wir tagtäglich (nicht) tun, bemessen sollten? Im Gespräch über gesellschaftliche Innovationen mit Gorgi Krlev.

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Veröffentlicht: 17.09.2019

Ziele für nachhaltige Entwicklung

Die Weltgemeinschaft verabschiedete unter dem Dach der Vereinten Nationen im September 2015 die Agenda 2030. Darin verpflichten sich die 193 Staaten zu 17 globalen Zielen für eine bessere Zukunft aller. Leitbild der “Sustainable Development Goals” (SDGs) ist es, weltweit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft zu bewahren. Erreicht werden sollen die Ziele bis 2030. Die Verantwortung für die ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekte tragen alle Akteure: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft – jeder einzelne Mensch. Wir alle.

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Veröffentlicht: 25.07.2019

Nachhaltig Investieren, Bauen, Betreiben

Aufpoliert aus dem Archiv: Rückblende auf den Branchentreff “Consense 2014” — immer noch hoch aktuell. Lang erprobter, erfolgreicher Konzepte zum Trotz ist das Bauwesen mit Architektur, Infrastruktur und Interieur in puncto Nachhaltigkeit noch immer hart umkämpft. Die Pioniere werden von konventionellen Anbietern ausgelacht. Als Exoten der Branche haben sie also nicht nur mit einer hohen Komplexität ihrer Entscheidungen zu kämpfen, sondern müssen sich auch ein dickes Fell in der zwischenmenschlichen Kommunikation zulegen und brauchen einen langen Atem. Um so schöner ist es, auf der Messe Menschen zu treffen, die mit Mut und Herzblut nach ihren Lösungen suchen und mit viel Energie umsetzen.

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Veröffentlicht: 11.07.2019

Sozialunternehmen in Deutschland

Sozialunternehmer*innen erreichen soziale und / oder ökologische Anliegen unter Anwendung des erwerbswirtschaftlichen Prinzips eines Unternehmens. Alles nur Romantik von unverbesserlichen Weltverbesserern? Weit gefehlt! Nicht nur, dass ihre Innovationen Leben und Arbeiten der Menschen in und mit der Natur verbessern, oftmals sind sie erfindungsreicher und am Markt erfolgreicher als konventionelle Unternehmensgründer. Ihr Erfolg zeigt: Gemeinwohl und Wirtschaftlichkeit stehen keineswegs im Widerspruch. Mehr noch: Werden die Prinzipien systematisch angewendet und praktiziert, entsteht ein Milliarden-Potenzial.

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Veröffentlicht: 08.07.2019

Der Stoff, aus dem Unternehmergeschichten sind

Menschen zu eigenverantwortlichem, unternehmerischen Handeln zu ermächtigen bedeutet, sie ins Denken und den Austausch über Sinn zu bringen. Mit Menschen in den Dialog gehen und sie einladen, mitreden zu können, setzt voraus, dass ich eine Sprache spreche, die sie verstehen, sich gewertschätzt und lebendig fühlen. Ich diskutiere mit Dr. Karin Thier über Resonanz-Narrative für Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft. Wir beschäftigen uns mit Alternativen zum allgegenwärtigen Heldenepos und klären, warum diese Erzählformen in der Postwachstumsökonomie und für nachhaltiges, sinnvolles Wirtschaften besser geeignet sind.

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Veröffentlicht: 02.07.2019

EnjoyWork LeseLust: Unverfügbarkeit

Es scheint einfach geworden zu sein, eigene Wünsche wirklich werden zu lassen – mit Kapital, der geeigneten Technik oder hinreichendem Wollen. Wir sind es gewohnt, dass verfügbar ist, wonach wir uns sehnen. Dass kein Wunsch unerfüllt bleibt, daran wird akribisch gearbeitet. Uns wird suggeriert: Wenn Du Dich nur ausreichend bemühst, kannst Du alles haben und alles sein. Also sind die Menschen fixiert darauf, abzuarbeiten und effizient zu erledigen, was getan werden muss. Nichts wird dem Zufall überlassen. Die Annahme jedoch, dass wir Resonanz und Lebendigkeit erfahren, bekämen wir die Welt nur endlich in den „Griff“, erweist sich als Trugschluss.

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Veröffentlicht: 01.07.2019

Weitere
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via EnjoyWork


Ausblick & Flurfunk

In den noch folgenden Beiträgen erfährst Du mehr über selbst­gesteuerte Firmen, über Nachhaltig­keit und sinnvoll Wirtschaften. Wir treten damit den Beweis an, dass es Alter­nati­ven zur konven­tionellen Betriebs­wirtschaft­(slehre) gibt — in der Praxis von den Impulsgebern unseres Netzwerks erprobt und fachlich fundiert. Darüber hinaus kommen die Teilgeber des EnjoyWorkCamps mit Statements zu Wort und ich teile News rund um das EnjoyWorkCamp selbst.

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